Mühlen

Mühlen

Hellemühle, lag rund 1,1 km südwestlich vom Schloss Arnstein, unterhalb der Stelle, wo dem Mannsbach das Gewässer aus dem Eisenbahntunnel der Linie Bad Sooden-Allendorf - Göttingen zufließt. Das zum Betrieb benötigte Wasser wurde dem Mannsbach entnommen. Der Antrieb des Werkes erfolgte durch ein oberschlächtiges Wasserrad. Seit 1888 wird die Hellemühle nicht mehr betrieben.

 

 

Obermühle, befindet sich am Westausgang des Ortes Hebenshausen. Das Wasser zum Betrieb lieferte der Hebenshäuser Bach. Der Antrieb erfolgte durch ein oberschlächtiges Wasserrad mit 5,55 m Durchmesser und 0,84 m Breite. Angetrieben wurden ein Mahl- und Schrotgang, eine Putzerei sowie eine Kreissäge. Oberhalb der Wasserkraftanlage lag ein Sammelteich. Die Mühle wird nicht mehr betrieben.

Rosen- oder Untermühle, liegt ca. 500 m östlich von Hebenshausen. Das zum Betrieb erforderliche Wasser wurde dem Hebenshäuser Bach entnommen. Der Antrieb des Werkes erfolgte durch ein oberschlächtiges Wasserrad von 5,00 m Durchmesser und 0,75 m Breite. Betrieben wurden zwei Mahlgänge. Oberhalb der Mühle war der Betriebsgraben teichartig erweitert worden, um während der trockenen Jahreszeit Wasser ansammeln zu können. An der Ableitungsstelle lag ein aus Beton hergestelltes Wehr von rund 2,20 m Breite. Die Mühle wird seit 1906 nicht mehr betrieben.

Gutsmühle, liegt südlich von Marzhausen. Die Molle lieferte das zum Betrieb erforderliche Wasser. Der Antrieb erfolgte durch ein oberschlächtiges Wasserrad von 4,07 m Durchmesser und 0,80 m Breite. Betrieben wurden zwei Mahlgänge, eine Häckselmaschine, eine Kreissäge, eine Schleifmaschine, ein Göbelwerk und ein Dynamo. Oberhalb der Anlage sind heute noch zwei von ehemals vier Sammelteichen vorhanden. An der Ableitungsstelle befindet sich ein festes Wehr mit Schütz. Die Gutsmühle ist seit 1950 außer Betrieb.

Unter- oder Koppsche Mühle, befindet sich am Südostausgang von Marzhausen. Das Wasser lieferte die Molle. Der Antrieb des Werkes erfolgte über ein oberschlächtiges Wasserrad von 4,50 m Durchmesser und 0,75 m Breite. Betrieben wurde ein Walzenstuhl, ein Mahl- und ein Schrotgang, eine Putzerei sowie eine Sicht- und Mischmaschine. Oberhalb der Mühle wurde die Molle zum Sammelteich erweitert. Er ist Anfang der 1890er Jahre angelegt worden, um den durch den 1882 hergestellten Stauteich der Gutsmühle verursachten unregelmäßigen Wasserfluß auszugleichen. Die Mühle wird nicht mehr betrieben.